Internationalen Tag des Bodens

Denn er ist Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, Wasserfilter und Wasserspeicher und vor allem auch die Grundlage unserer Ernährung. Der Weltbodentag ist ein guter Anlass, uns diesen Wert stärker ins Bewusstsein zur rufen und sorgsam mit dem kostbaren Gut Boden umzugehen“, sagte die Ministerin in München.
 
Der Boden ist von vielen Seiten bedroht, etwa durch die Versiegelung, durch Erosion, Wüstenbildung oder Schadstoffbelastung. „Bodenschutz, Gewässerschutz, die Förderung der Biodiversität und Klimaschutz hängen untrennbar zusammen. Mit dem Klimawandel wird dieses wichtige Thema an Bedeutung gewinnen, nicht nur für die Landwirte, sondern für die ganze Gesellschaft“, so Kaniber.
Bereits in ihrer Regierungserklärung im Frühjahr hatte die Ministerin das Thema Boden daher in den Fokus gerückt.
Wie sie dort erklärte, setzt der Freistaat beispielsweise verstärkt auf Forschung und Förderung zum Erhalt der nachhaltigen Bodenfruchtbarkeit, zur Verbesserung der Infiltrationsrate und zum Aufbau von Humus. „Dabei geht es uns darum, praktikable und an den jeweiligen Standort angepasste Empfehlungen für die Landwirte zu entwickeln. Mit der erfolgreichen Initiative boden:ständig und der Gewässerschutzberatung haben wir zudem wichtige Elemente geschaffen, um den Boden- und Gewässerschutz wirkungsvoll in die Fläche zu bringen“, so Kaniber. In rund 100 „boden:ständig“-Projektgebieten in ganz Bayern arbeiten engagierte Landwirte und Gemeinden für Boden- und Gewässerschutz sowie für klimaangepasste Landschaften. „Damit und mit unserer Gewässerschutzberatung unterstützen wir wirkungsvoll die Betriebe und die Menschen vor Ort, sich aktiv für einen sorgsamen Umgang mit ihren Lebensgrundlagen Boden und Wasser einzusetzen“, sagte die Ministerin.
 
Informationen zum Thema Boden gibt es auch unter
https://www.lfl.bayern.de/iab/
www.stmelf.bay-ern.de/landwirtschaft/klima/index.php, www.lfl.bayern.de/iab 
www.stmelf.bayern.de/forschung_innovation/275856/index.php.

Der „Internationale Tag des Bodens“ wurde 2002 auf dem 17. Weltkongress der Internationalen Bodenkundlichen Union ins Leben gerufen. Seitdem wird damit alljährlich am 5. Dezember auf diese wichtige Ressource hingewiesen.

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