Handlungsempfehlungen aufgrund der aktuellen Corona - Entwicklung

Die Krise rund um die Corona-Pandemie hat ihre Auswirkungen auch auf die Holzwirtschaft, den Holzmarkt und somit auch auf die Forstwirtschaft. Wir bitten Sie daher die aktuelle Lage auf den „Märkten“ wirklich ernst zu nehmen

Wir empfehlen und raten Ihnen aufgrund der derzeit unsicheren Situation dringend Folgendes:

·     Schlagen Sie bitte kein frisches Holz mehr ein. 

·     Verzichten Sie auf sämtliche Durchforstungen. 

·   Arbeiten Sie die angefallenen Schadhölzer sorgfältig auf und achten Sie dabei auf einen effektiven Waldschutz. 

Sofern die Hölzer nicht direkt an einen Kunden vermarktbar sind, ist eine  insektizidfreie Verbringung auf Lagerplätze bzw. mit mindestens 500 m Abstand vom nächsten Nadelholzbestand erforderlich.

 

Weiterhin kann die Gefahr durch rindenbrütende Borkenkäfer durch Entrindung des Stammholzes begegnet werden.

 

Borkenkäferbefallenes Kronenmaterial ist waldschutzwirksam zu hacken, um sie dem Käfer als Brutmaterial zu entziehen.

Das anfallende Hackgut ist bei nicht Vermarktbarkeit bei Waldschutzrelevanz auf Haufen vor Ort zu hacken (Kompostwirkung) oder bei keinem Borkenkäferbefall flächig in den Bestand einzubringen. 

 

Gegebenenfalls muss dort wo nicht anders möglich der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln im Rahmen des integrierten Pflanzenschutzes in Betracht gezogen werden. Hierbei sind sämtliche Auflagen und Sicherheitshinweise zu beachten.  

· Eine kontinuierliche und zeitnahe Kommunikation sollte selbstverständlich sein.

 

 



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Tel.: 0941 - 29 85 74 9 121 | E-Mail: FVOberpfalz@BayerischerBauernVerband.de