Wald und Holz sind zentrale Säulen im Klimaschutz

Die AGDW begrüßt es sehr, dass der Bericht, der alle vier Jahre erscheint, das Engagement der privaten und kommunalen Waldeigentümer hervorhebt. Ohne sie könnten die Schäden nicht bewältigt und das Ziel von klimastabilen Mischwäldern nicht erreicht werden, heißt es darin. Und er benennt die ökonomischen Auswirkungen, mit denen die Waldbesitzenden angesichts von Preisverfall, Schadensbewältigung und Wiederbewaldung innerhalb kürzester Zeit zu kämpfen hatten. On Top kam die COVID 19-Pandemie, die diese Herausforderungen noch einmal verstärkt hatte.

Gleichzeitig werden die vielfältigen Maßnahmen benannt, die von der Bundesregierung zur Stabilisierung der Wälder ergriffen wurden. „Die Hilfen aus der GAK und aus dem jüngsten Konjunkturpaket waren eine wirksame Unterstützung, um die schweren Schäden beheben und die zerstörten Flächen wiederbewalden zu können“, sagte Norbert Leben, der auch Präsident des Waldbesitzerverbandes Niedersachsen ist.

Jetzt müsse trotz Krise dafür gesorgt werden, dass auch für künftige Generationen ausreichend Rohstoff Holz vorhanden ist. Vor der Krise - im Jahr 2017 - hatte der Holzvorrat in den Wäldern Deutschlands mit 3,9 Milliarden Festmetern einen historischen Höchststand erreicht, heißt es im Waldbericht. So stehen rund 73 Millionen Festmeter Holz jährlich zur Verfügung etwa für den Holzbau, die Möbelproduktion etc. „Wald und Holz sind aufgrund ihrer CO2-Speicherleistung und Substitutionsfunktion zentrale Säulen im Klimaschutz und in der Bioökonomie“, sagte der AGDW-Vizepräsident, „diese Leistung muss in den Klimaschutzplanungen einen zentralen Stellenwert einnehmen.“

Den Waldbericht 2021 finden Sie hier https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/waldbericht2021.html

 

 

 zur�ck    nach oben  als Startseite festlegen   drucken

Forstwirtschaftliche Vereinigung Oberpfalz | Brandlberger Stra�e 118 | 93057 Regensburg

Tel.: 0941 - 29 85 74 9 121 | E-Mail: FVOberpfalz@BayerischerBauernVerband.de