Kooperationsvereinbarung am AELF Regensburg

Damit haben Sie die jahrzehntelange Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Selbsthilfe-Organisation für die Waldbesitzer bestätigt. In Anbetracht der Bedeutung der Wälder für Wasser- Bodenschutz, Naturhaushalt, Naherholung und nicht zu Letzt als Holzquelle haben die Wälder eine große Bedeutung. In den nächsten Jahrzehnten wird der Klimawandel in den Wäldern zu großen Veränderungen führen, die alle Beteiligten vor enorme Herausforderungen stellen.

 

Zusammenarbeit über Jahrzehnte gewachsen

Ende der 1960iger Jahre wurden die ersten Waldbesitzervereinigungen in Bayern gegründet. Oft waren Revierförster die ersten Geschäftsführer. Nach der Startphase haben dann Personen aus dem Kreis der Waldbesitzer diese Stellen übernommen. Nach 2000 haben immer mehr Waldbesitzervereinigungen ausgebildete Förster eingestellt. Nun stehen heute zwei Partner auf Augenhöhe dem Waldbesitzer als Ansprechpartner zur Verfügung, die eng zusammenarbeiten. Die Bayerische Forstverwaltung hat diese professionelle Ausrichtung der WBV´en eng begleitet, viele Anregungen eingespeist und die Selbsthilfe-Organisationen finanziell unterstützt. 

Kooperationsvereinbarung als Grundlage

Damit diese Zusammenarbeit auch in Zukunft rund läuft haben in den letzten Monaten die Waldbesitzervereinigungen mit dem Amt Kooperationsvereinigungen erarbeitet. Hier wurden die gemeinsamen Ziele für die nächsten Jahr besprochen. Außerdem wurde die alltägliche Zusammenarbeit beleuchtet. Ein wesentlicher Punkt ist der fortlaufende Austausch über aktuelle Fragestellungen im Wald, die Situation am Holzmarkt und neue Fördermöglichkeiten. Dann können z. B. Info-Veranstaltungen für die Waldbesitzer gemeinsam durchgeführt werden. 4 Revierförster werden als „Koordinatoren“ für die jeweilige Waldbesitzervereinigung den engen Kontakt sicherstellen. Dies sind:

       WBV Hemau: Lisa Büsing, Forstrevier Hemau

       WBV Pielenhofen: Klaus Gansert, Forstrevier Kallmünz

       WBV Regensburg Nord: Franz Löffl, Forstrevier Brennberg

       WBV Regensburg Süd: Florian Findl, Forstrevier Alteglofsheim.

 

Welche Unterstützung kann ein Waldbesitzer nutzen?

Ein Bürger ohne forstliche Vorkenntnisse erbt oder kauft Wald. An wen kann er sich wenden, wer verrichtet Arbeiten im Wald und wie kann er Holz verkaufen? Für ihn gibt es dafür zwei wichtige Ansprechpartner. Die Bayerische Forstverwaltung bietet eine fachliche und neutrale Beratung durch ihren Revierförster. Sie helfen auch bei Fördermaßnahmen. Außerdem gibt es Informationsveranstaltungen der Ämter und das vielfältige Kursangebot der Bayerischen Waldbauernschule in Kelheim. Die Waldbesitzervereinigungen sind dagegen privatrechtlich organisierte Vereine, die für ihre Mitglieder Unternehmer beauftragen, Holz verkaufen und Material wie Pflanzen oder Zaungeflecht einkaufen. Im Mittelpunkt steht dabei, die kleine Auftragsmengen der vielen Waldbesitzer zu bündeln, damit sie z.B. ihr Holz an die oft großen Sägewerke liefern können. Außerdem informieren auch sie über Rundschreiben und Kurse draußen im Wald ihre Mitglieder. Nicht zu Letzt vertreten Sie über ihre Dachorganisationen wie die Forstwirtschaftliche Vereinigung Oberpfalz oder den Bayerischen Waldbesitzerverband den Waldbesitz gegenüber der Politik. Außerdem bieten auch private Forstunternehmer Leistungen wie Holzeinschlag- und -verkauf am Markt an.

 

Waldbesitzervereinigungen und Forstverwaltung wollen in dieser Verbindung die Waldbesitzer bei den heranstehenden Herausforderungen wie die Bedrohung der Wälder durch den Klimawandel und den demographischen Wandel unterstützen.

Rd. 8 Tsd. Waldbesitzer gibt es im Landkreis Regensburg. Davon sind rund die Hälfte Mitglied in einer WBV. Nachdem aber gerade Waldbesitzer mit mehr Fläche organisiert sind, decken die Vereinigungen rund 80 % des kleineren Privatwaldes ab.

 



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Forstwirtschaftliche Vereinigung Oberpfalz | Brandlberger Stra�e 118 | 93057 Regensburg

Tel.: 0941 - 29 85 74 9 121 | E-Mail: FVOberpfalz@BayerischerBauernVerband.de