Bayerische Staatsforsten öffnen Nasslager für private und kommunale Waldbesitzer

Am 02.06.2020 gab es eine Gemeinsame Presseerklärung der Bayerischen Staatsforsten, des Bayerischen Waldbesitzerverbands, des Bayerischen Bauernverbands und der Familienbetriebe Land und Forst Bayern

Die Bayerischen Staatsforsten aktivieren ihre bestehenden Nasslagerplätze auch für andere Waldbesitzerinnen und –besitzer und tragen somit zur Entschärfung der angespannten Situation auf dem Holzmarkt bei. „Durch Dürre, Hitze, Sturmschäden und dem daraus resultierenden starken Borkenkäferbefall ist der Holzmarkt derzeit schwer gestört. Deshalb bieten wir auch anderen Waldbesitzenden die Möglichkeit, ihr wertvolles Holz bei uns werterhaltend zu lagern“, so Martin Neumeyer, Vorstandsvorsitzender der Bayerischen Staatsforsten.

Der Präsident des Bayerischen Waldbesitzerverbands Josef Ziegler: „Für private Waldbesitzer geht es um die nackte Existenz. Sie leben davon, fair für ihr Holz bezahlt zu werden. „Die Einlagerung in die Nasslager der Bayerischen Staatsforsten gibt uns eine Handlungsalternative, um in dieser Krise zu überleben.“

Josef Wutz, Waldpräsident des Bayerischen Bauernverbandes appelliert an die Waldbesitzer, im Waldschutz nicht nachzulassen und die Förderung zur insektizidfreien Borkenkäferbekämpfung für die Verbringung des Schadholzes aus dem Wald auf geeignete Lagerplätze in Anspruch zu nehmen.

 

Bayernweit verfügen die Bayerischen Staatsforsten über eine Gesamtlagerkapazität von 1,8 Mio. Festmetern, davon 1,4 Millionen eigene Nasslager, die in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden soll.

Nähere Details für die Einlagerung können Waldbesitzerinnen und -besitzer beim Bayerischen Waldbesitzerverband oder im Fachbereich Holz der Bayerischen Staatsforsten erfragen:

https://www.bayer-waldbesitzerverband.de/home.html

https://www.baysf.de/de/ueber-uns/kontakt.html

Grundsätzlich werden keine Einzellagerungen von Waldbesitzern mit geringen Mengen zugelassen, sondern nur gebündelte Maßnahmen z.B. über eine Waldbesitzervereinigung. Zudem konzentriert sich die Einlagerung aufgrund der Schadholzsituation auf den Süden und Osten Bayerns. Eine Einlagerung kann nur in den bereits von den Bayerischen Staatsforsten aktivierten Nasslagern erfolgen.

 



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