Aktuelles Konjunkturpaket sieht Hilfen in Höhe von 700 Millionen Euro für den Wald vor

Das gestern im Koalitionsausschuss beschlossene Konjunkturpaket beinhaltet eine Unterstützung für die Waldbewirtschaftenden in einer Höhe von 700 Millionen Euro. „Vor dem Hintergrund der bedrohlichen Situation im Wald ist das eine große Hilfe und ein wichtiges Signal an die vielen privaten und kommunalen Forstbetriebe, die angesichts der schweren Waldschäden und der zusammengebrochenen Holzmärkte unbedingt Unterstützung brauchen“, sagte Hans-Georg von der Marwitz, Präsident der AGDW – Die Waldeigentümer. „Für dieses Rettungspaket sind wir sehr dankbar.“ Die Bundesregierung habe damit der Systemrelevanz des Waldes Rechnung getragen.
 
Vor dem Hintergrund der aktuellen Krise in den Wäldern soll diese Summe aus einem Bundesprogramm für den Erhalt und die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder eingesetzt werden, heißt es in dem Papier. Dazu zähle auch die Förderung der Digitalisierung in der Forstwirtschaft und die Unterstützung von Investitionen in moderne Betriebsmaschinen und -geräte. Darüber hinaus solle die Förderung einer modernen Holzwirtschaft einschließlich der stärkeren Nutzung von Holz als Baustoff erfolgen.
 
In den kommenden Wochen werde es in der Bundesregierung um die Umsetzung und Ausgestaltung dieser Hilfen gehen, so von der Marwitz. „Auch in diesem Prozess werden wir uns für einen schnellen, unbürokratischen und zielgenauen Einsatz dieser Mittel stark machen.“
 
(Passage zum Wald auf Seite 4)
 

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