Weichenstellung für den Erhalt unserer Wälder

Bayerns Forstministerin Michaela Kaniber hat die Ergebnisse des Nationalen Waldgipfels in Berlin begrüßt: „Der Bund hat heute wichtige Weichen gestellt, um unsere Wälder in Deutschland zu erhalten und für die Zukunft zu rüsten“, sagte Kaniber bei der Veranstaltung in Berlin.
 
 
Foto: Ministerin Michaela Kaniber mit (v. r.) Hans-Georg von der Marwitz, dem Präsidenten des Waldeigentümerverbands AGDW, Josef Ziegler, dem Präsidenten des Bayerischen Waldbesitzerverbands, und Hubert Weiger, dem Vorsitzenden des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (l.) [Quelle: StMELF]
 
 Bundesagrarministerin Julia Klöckner will den Ländern in den kommenden vier Jahren insgesamt fast 550 Millionen Euro Bundesmittel zur Verfügung zu stellen, vor allem um Schadflächen wieder zu bewalden und klimafeste Mischwälder auszubauen. Davon werden voraussichtlich mehr als 100 Millionen Euro nach Bayern fließen.
 
 „Der Erhalt unserer Wälder ist eine riesige Herausforderung, die wir nur gemeinsam stemmen können. Bayern investiert im Haushaltsjahr 2020 mit über 40 Millionen Euro bereits erhebliche Landesmittel in die Schadensbewältigung und den klimafesten Umbau der Wälder.
 
Die in Aussicht gestellten Bundesmittel ermöglichen uns zusätzliche Spielräume, unsere Wälder im Interesse der gesamten Gesellschaft auf Dauer zu erhalten“, sagte Kaniber. Das sei auch ein unverzichtbarer Beitrag zum Klimaschutz, denn: „Bewirtschaftete Wälder sind der wichtigste Klimaspeicher, den wir haben. Jeder einzelne Kubikmeter Holz entzieht der Atmosphäre während seines Wachstums eine Tonne Kohlendioxid, das dann in Häusern und Möbeln für Jahrzehnte gespeichert ist. Umso wichtiger ist es, die Verwendung von Holz voranzubringen.“
 

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