Erhalt des Ökosystems Wald ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung

Jedoch können die Waldbewirtschafter den klimaresilienten Waldumbau und die Pflege der Wälder nicht mehr allein aus dem Holzverkauf bestreiten. Ein Hebel sei daher die Honorierung der Klimaschutzleistung des Waldes, um für ausreichend Unterstützung zu sorgen.

Von der Marwitz machte deutlich, dass die Mittel, die aus der CO2-Bepreisung des Gebäude- und Verkehrssektors eingenommen werden, im Wald richtig angelegt seien. „Wald und Holz sind die besten Klimaschützer“, sagte der Präsident, „wer den Klimaschutz ausbauen und gleichzeitig CO2-Emissionen senken will, muss in den klimastabilen Waldumbau investieren.“

Laut von der Marwitz stehen die rund zwei Millionen Waldeigentümer besonderen Herausforderungen gegenüber. Viele Waldbesitzer müssen bei sinkenden Holzpreisen und schwindenden Einnahmen in den Waldumbau investieren. Und Sie müssen für sich die Frage beantworten, welche Baumarten die nächsten Jahrzehnte überstehen.

Die Waldeigentümer bewirtschaften in Deutschland im Durchschnitt weniger als drei Hektar Wald. „Daher brauchen wir besondere Anreize für den Kleinprivatwald, um dessen Engagement im Wald zu erhöhen“, sagte von der Marwitz.
Dazu zähle, dass die zahlreichen Forstlichen Zusammenschlüsse wie Waldgenossenschaften, Forstbetriebsgemeinschaften und Waldbauvereine gestärkt werden, indem sich möglichst viele Waldeigentümer organisieren. „Die Stärkung dieser Gemeinschaften ist eine zentrale Voraussetzung für die Stabilisierung unserer Wälder und für ihre hohe Biodiversität“, sagte von der Marwitz.

 

Mir der Waldbewirtschaftung wird nicht nur der Rohstoff Holz zur Verfügung gestellt, sondern auch ein vielfältiger gesellschaftlicher Beitrag erbracht. Die Wälder sind ein wichtiger Erholungsort für die Bevölkerung, sie sind Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, sie sind Wasserfilter und Klimaschützer. „Die Wälder sind unsere Lebensgrundlage und damit systemrelevant“, sagte der AGDW-Präsident.  

 

Weitere Informationen finden Sie hier zum

 

 zur�ck    nach oben  als Startseite festlegen   drucken

Forstwirtschaftliche Vereinigung Oberpfalz | Brandlberger Stra�e 118 | 93057 Regensburg

Tel.: 0941 - 29 85 74 9 121 | E-Mail: FVOberpfalz@BayerischerBauernVerband.de