Vorsicht bei der Aufarbeitung!

Einmal mehr zog im August 2017 ein Gewittersturm über Bayern und hinterließ Schäden im Wald.
Zu solchen Windwürfen kommt es immer häufiger.

Jedes Mal aufs Neue überlegen Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer, wie sie das angefallene Sturmholz rasch und unfallfrei aufarbeiten können. Und das ist wichtig: Denn nur wer sich Gedanken macht über Unfallverhütung, Borkenkäfer und Co., kann sicher im Wald arbeiten und Folgeschäden vorbeugen.
 
Foto: Moderne Technik sollte die gefährliche Arbeit übernehmen

Die Gefahr, die von entwurzelten und gebrochenen Bäumen ausgeht, ist nicht zu unterschätzen. Mengenmäßig hält sich der Schaden oft in Grenzen.
Doch gerade das birgt Tücken: Das weit verteilte Sturmholz freut den Borkenkäfer und ist besonders schwer aufzuarbeiten.
 
 
Foto: Borkenkäfer sind eine mögliche Folgegefahr, wenn das Holz nicht aufgearbeitet wird
 
Die Aufarbeitung von Sturmholz birgt große Risiken und zählt zu den gefährlichsten Arbeiten im Wald: Umgestürzte Stämme stehen unter starker Spannung; die Gefahr herabfallender Äste ist höher als sonst.

Solche Situationen sind schwer einzuschätzen - auch für Profis. Die Arbeit nach dem Sturm sollte deshalb im Zweifel lieber Fachleuten überlassen werden. Nichts wäre schlimmer als ein Unfall aufgrund der Windwurfschäden. Unfallverhütung ist jetzt am wichtigsten.

Hilfe bekommen Waldbesitzer bei den zuständigen Forstbetriebsgemeinschaften und Waldbesitzervereinigungen oder den Revierleitern der Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (ÄELF).


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