Waldbauliche Fortbildung zum Thema Buche

Anfang Dezember fand eine von der FV Oberpfalz organisierte Fortbildung zum Thema "Erhalt von Mischbeständen" statt. Die natürliche Verjüngungsfreude der Buche macht es scheinbar schwer, die Mischungen in den Ausgangsbeständen zu erhalten.
 
Foto: Im Ausgangsbestand noch Mischung....in der Verjüngung viel Buche

Die Mischbestände im Bayerischen Jura bestehen häufig aus Fichte, Kiefer, Buche und weiteren Baumarten wie Lärche, Edellaubholz oder Tanne.
In den Verjüngungen sind häufig "nur" Buchen vorhanden. Die Mischbaumarten haben es je nach waldbaulicher Behandlung schwer.
 
Die Forstwirtschaftliche Vereinigung Oberpfalz hat mit der WBV Parsberg sowie den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Neumarkt und Regensburg eine Fortbildungsveranstaltung organisiert, um zu diskutieren, wie man Mischung in die Verjüngung bekommt.


Foto: Diskussionsrunde im Wald
 
Die Gründe für die Dominanz der Buche scheinen vielfältig. So wurden die Belichtungsverhältnisse nach Feinerschließungsmaßnahmen, der Klimawandel, das Wild, die Orientierung an den verkaufsfähigen (Nadel-)Hölzern oder die Bewirtschaftungsformen (z. B. großflächige Kahlhiebe) in der Vergangenheit als Ursachen bzw. Hintergünde für die Mischung oder die Entmischung genannt.
 
Der Teilnehmerkreis bestand aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Forstlichen Zusammenschlüsse sowie der Forstverwaltung.


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